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Ehrung für BP Steinmeier

Die VDFG  hat am Donnerstag, 181.18,  an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Würdigung seiner Verdienste um die umsichtige wie zielstrebige Umsetzung der Verantwortung und der Vorreiterrolle Deutschlands und Frankreichs für den Aufbau eines demokratischen und solidarischen Europas den Elsie-Kühn-Leitz-Preis verliehen. Die Preisübergabe fand im Schloss Bellevue am Amtssitz des Bundespräsidenten in Berlin statt.

An der Preisübergabe nahmen Freundeskreis-Vorsitzender Jochen Hake  als Vizepräsident der VDFG und Felix Lennart Hake als Jugendvertreter der VDFG und Vorsitzender des Deutsch-Französischen Jugendausschusses teil. Bundespräsident Steinmeier dankte im Beisein seiner Ehefrau Elke Büdenbender in einer persönlich gehaltenen Ansprache für diese Ehrung. Gleichzeitig wies er auf die hochzuschätzende Tätigkeit der Ehrenamtlichen in den deutsch-französischen Beziehungen hin, auf die die Politik angewiesen sei. Er lobte daneben auch ausdrücklich die Europa-Initiative von Emmanuel Macron, auf die man konstruktiv eingehen müsse.

Der Elsie-Kühn-Leitz-Preis ist ein mit 10.000 Euro dotierter Preis des Bundesverbandes der Deutsch-Französischen Gesellschaften. Er wird seit 1986 in der Regel alle zwei Jahre für herausragende Verdienste für die Völkerverständigung zwischen den Ländern Deutschland und Frankreich und der europäischen Einigung verliehen.

Zu den bisherigen Preisträgern zählen u.a. Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl, Valéry Giscard-d’Estaing und Jean-Claude Junker. Elsie Kühn-Leitz war die Gründungspräsidentin der VDFG und entstammt der in Wetzlar ansässigen Unternehmerfamilie Leitz. Mit der Verleihung soll ein aktiver Beitrag zur Vertiefung der deutsch- französischen Verständigung geleistet werden.

Dr. Oliver Nass betonte als Kuratoriumsvorsitzender in seiner Laudatio, dass der Einsatz Steinmeiers für die Einigung Europas an der Seite unseres französischen Partners, im Bewusstsein des reichen kulturellen Erbes und der Vielfalt unseres Kontinents und unserer Verantwortung als erfolgreichstes Friedens- und Integrationsprojekt weltweit Vorbild und Motivation zugleich sei.

 

(Foto: Bergmann/Bundespräsidialamt)