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Regionaltagung der Deutsch-Französischen Gesellschaften

Neue innovative Ideen für althergebrachte Gedanken – das war der Tenor der Regionaltagung der Deutsch-Französischen Gesellschaften am Samstag in Arnsberg. Holzwickede war dabei durch den Freundeskreis Louviers gut vertreten: vom Vorstand nahmen Jochen Hake, Ulla Pardemann und Ute Hake an dem Treffen im Alten Rathaus der Sauerlandstadt teil. Nachdem die rund 50 Teilnehmer die beeindruckende Ausstellung über das Leben und Wirken von Pfarrer Franz Stock im Sauerlandmuseum auf sich hatten wirken lassen, legte Angelika Schwall-Düren, Europaministerin des Landes, ihre Gedanken zur Förderung der bilateralen Beziehungen dar. Kritisch angemerkt wurde die Handhabung der Partnerschaftsangelegenheiten als sog. freiwillige Aufgaben im Haushaltsrecht und die damit oft verbundene Kürzung von Mitteln. Die Ministerin sagte zu, dieses Problem im Sinne der ehrenamtlich Tätigen in der Landesregierung anzugehen. Für 2013 stehen bei allen Gesellschaften Aktivitäten zum 50.Geburtstag des Elysée-Vertrages an. Einig waren sich die Teilnehmer, dass man auch neue Wege finden müsse, gerade jüngere Bürger zu animieren, sich für die Völkerverständigung einzusetzen. Dass dies nicht einfach sein wird, wurde klar. So komme gerade auch der Förderung des Erlernens der Sprache des Partnerlandes große Bedeutung zu. Das Deutsch-Französische Jugendwerk, welches am Samstag ebenso seine Aktivitäten vor Ort darstellte, bietet viele Möglichkeiten, Begegnungen junger Leute, insbesondere auch von Schülern, finanziell zu unterstützen. Insgesamt stellte die Begegnung in Arnsberg für alle Teilnehmer einen interessanten und anregenden Gedankenaustausch dar. Die Französischen Gesellschaften aus ganz Deutschland treffen sich mit ihren französischen Partnern Ende September zu einem bi-nationalen Kongress im lothringischen Nancy.