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Pressespiegel

 

 

 

 

Emscherblog  vom 18. Oktober 2017  

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Emscherblog  vom 2. Oktober 2017  

Bundesverdienstkreuz für einen überzeugten und engagierten Europäer

Gruppenfoto nach der Ordensverleihung, v.l.: Bürgermeisterin Ulrike Drossel, Susanne Schneider (FDP-MdL), Ute und Jochen Hake, Landrat Michael Makiolla. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Dass er ein überzeugter und engagierter Europäer ist, hat Jochen Hake in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt. Schon seit 1977 setzt sich der heute 60-Jährige Anwalt und Kommunalpolitiker intensiv für den Austausch seiner Heimatgemeinde mit der französischen Partnergemeinde Louviers ein. 1979 gründet er den Freundeskreis Holzwickede-Louviers mit, dessen langjähriger Vorsitzender er aktuell ist. Heute wurde der überzeugte Europäer Jochen Hake mit dem höchsten Orden, den die Bundesrepublik zu vergeben hat, ausgezeichnet: dem Bundesverdienstkreuz.

Als Landrat nimmt Michael Makiolla seit 2004 etwa sieben bis acht Ordensverleihungen im Jahr stellvertretend für die Bundespräsidenten vor – bei rund 400.000 Einwohnern im Kreis Unna. Doch Michael Makiolla konnte sich nicht erinnern, schon einmal eine so gut besuchte Ordensverleihung wie heute im kreiseigenen Haus Opherdicke erlebt zu haben. „Das zeigt mir, wie besonders dieser Tag heute ist“, so Michael Makiolla.

Unter den zahlreichen Gästen im voll besetzten Spiegelsaal befanden sich neben der eigenen Familie auch der Generalkonsul Frankreichs, Vincent Muller, aus Düsseldorf, die beiden Spitzen der Vereinigten Deutsch-Französischen Gesellschaften für Europa, Dr. Margarete Mehdorn und Gereon Fritz, die stellvertretende Vorsitzende des Comité de Jumelage, Ninette Blanluet, der Vorsitzende des Deutsch-Französischen Ausschusses im Rat der Gemeinden Europas, Reinhard Sommer, die FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schneider, der langjährige frühere FDP-Bundestagsabgeordnete Jörg van Essen sowie Holzwickedes Alt-Bürgermeisterin Margret Mader.

Engagement für Völkerverständigung

Der entscheidende Moment: Landrat Michael Makiolla heftet Jochen Hake, flankiert von seiner Frau Ute (l.) und Bürgermeisterin Ulrike Drossel, die höchste deutsche Auszeichnung ans Revers -. das Bundesverdienstkreuz. (Foto: P. Gräber Emscherblog.de)

„Wir alle tun gut daran“, mahnte der Landrat in seiner Laudation, „uns heute wieder intensiver mit dem Gedanken der Völkerverständigung auseinanderzusetzen.“ Gerade deshalb sei es so wichtig, dass es engagierte Menschen wie Jochen Hake gebe, der sich ehrenamtlich „durch sein jahrelanges Engagement vor allem im kulturellen Bereich auf dem Gebiet der Völkerverständigung auszeichnungswürdige Verdienste erworben“ habe.

Wir alle tun gut daran uns heute wieder intensiver mit dem Gedanken der Völkerverständigung auseinanderzusetzen.“

Michael Makiollla, Landrat

Wie engagiert und erfolgreich Jochen Hake dabei wirkt, zeigt sich auch, dass der von ihm mit weiteren zwölf Gleichgesinnten gegründete und heute geführte Freundeskreis aktuell 346 Mitglieder hat. „Das ist sehr beachtlich“, staunte Michael Makiolla, weil es zwei Prozent der Holzwickeder Bevölkerung entspricht. Viel wichtiger, auch für den Geehrten selbst, ist jedoch, dass diese eingetragenen Mitglieder die deutsch-französische Bewegung auch aktiv mit Leben erfüllen. Das geschieht etwa in Gesprächskreisen, bei Filmabenden, in Kochgruppen oder im Chor, während zweimaliger Französischer Kulturtage, bei regelmäßigen Kulturreisen nach Frankreich, Gourmet-Abenden, im französischen Singkreis, bei Boule-Wettbewerben, „Dinner en blanc“ und vielen Gelegenheiten mehr.

„Der Holzwickeder Partnerschaftsverein genießt in deutschen wie französischen Fachkreisen hohes Ansehen“, stellt der Landrat fest „und darf sich mit dem Beinamen ,Deutsch-Französische Gesellschaft Holzwickede‘ schmücken.“

Über sein Engagement für das Franco-Allemand hinaus ist Jochen Hake seit 1977 Mitglied der FDP, für die er von 1979 bis 19901 und erneut seit 2007 als Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender in der Gemeinde aktiv ist.

Bewegende Worte der Laudatoren

Nach Ordensverleihung durch den Landrates machte dann Zurah Roshan-Appel sehr persönlich deutlich, dass sich Jochen Hakes Engagement für Völkerverständigung, Frieden und Freundschaft längst nicht nur auf seine französischen Nachbarn beschränkt: Die Deutsch-Afghanin hat Jochen Hake als Schulsozialarbeiterin am Holzwickeder Gymnasium im Herbst 2002 anlässlich einer Schülerfahrt nach Frankreich kennengelernt. Sie dankte Jochen Hake mit bewegenden Worten für seine persönliche Freundschaft, die sich seitdem entwickelt hat. Nachdem sie aus dem Kriegsgebiet ihrer Heimat nach Deutschland kam, seien er und auch seine Frau Ute immer für sie da gewesen – in Zeiten der Trauer ebenso wie der Freude. „Du hast diese Auszeichnung auch für Deine Menschlichkeit hochverdient.“

Ninette Blanluet vom Comité Jumelage, die aus Louviers zur Feierstunde nach Holzwickede gekommen war, und Monika Rombeck, als Freundin der erste Stunde beim Freundeskreis, sowie Gereon Fritz würdigten in ihren Reden die Verdienste des Ordensträgers und erinnerten an gemeinsame persönliche Erlebnisse.

Du hast diese Auszeichnung auch für Deine Menschlichkeit hochverdient.“

Zurah Roshan-Appel, in ihrer Laudatio für Jochen Hake

Jochen Hake selbst dankte vor allem seiner eigenen Familie, allen voran seiner Mutter Lisa, seiner Frau Ute und seinem Sohn Felix. Die Liebe habe ihn schon 1978 mit seiner Frau Ute zusammengebracht. „Es geschah in Louviers“, gestand Jochen Hake. „Die gemeinsame Liebe zu Frankreich und unsere Zuneigung zu unseren französischen Freunden konnten wir uns bis heute bewahren.“  Noch weit darüber hinaus gehe aber das enge Zusammenwirken für das Franco-Allemand. „Es ist für uns beide längst eine Herzensangelegenheit geworden“. Man könne das Bundesverdienstkreuz ja nicht teilen, erklärte Jochen Hake mit Blick auf seine Frau Ute: „Aber hinter jedem starken Mann steht auch eine starke Frau.“ Eine besondere Freude und Ansporn sei ihm, so Jochen Hake weiter, dass auch ihr gemeinsamer Sohn Felix „eine noch noch stärkere, jugendlich geprägte Begeisterung für Europa“ hege.

Appell für demokratisches und geeintes Europa

Vor der Ordensverleihung trug sich der Generalkonsul der Republik Frankreich, Vincent Muller, ins Goldene Buch de Gemeinde ein (v.l., stehend): Beigeordneter Bernd Kasischke, Jochen Hake, Bürgermeisterin Ulrike Drossel und Kämmerer Rudi Grümme. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

In seiner weiteren Rede erinnerte Hake daran, wie er im zarten Alter von 15 Jahren gemeinsam mit zwei Schulfreunden zum ersten Mal nach Paris reiste. „Damals, in der ersten Hälfte der 70er Jahre, waren dort durchaus deutsche Antipathien noch zu spüren.“ Doch Berührungsängste hatte er nicht und als 20-Jähriger stolperte er im Sommer ´77 auf einer Normandie-Tour unvermittelt in das Büro des damaligen Amtsvorgängers von Claude Blanluet. „Und dann nahm alles seinen Lauf.“

Besonders wichtig sei ihm stets gewesen, fuhr Jochen Hake fort, „dass die deutsch-französische Bewegung von möglichst vielen Bürgern getragen werden muss und die französische Sprache keine Hemmschwelle sein sollte.“

Gerade in dieser Zeit eines um sich greifenden Rassismus und rechten Populismus müssen wir zu unseren humanistischen Werten stehen und diese nach außen aktiv vertreten. Unsere Demokratie dürfen wir uns nicht untergraben lassen.“

Jochen Hake

„Brücken über Grenzen zu bauen, diese zu überwinden und mit Geduld und Ausdauer für Offenheit und Verständnis gegenüber den Anderen und dem Anderen zu werben, war mir seit vier Jahrzehnten ein ehrliches Anliegen“, versichert Jochen Hake abschließend. Verbunden mit einem Appell: „Gerade in dieser Zeit eines um sich greifenden Rassismus und rechten Populismus müssen wir zu unseren humanistischen Werten stehen und diese nach außen aktiv vertreten. Unsere Demokratie dürfen wir uns nicht untergraben lassen.“

Derzeit habe der französische Ministerpräsident Emmanuel Macron die Nase in Sachen Europa vorn. „Lasst uns gemeinsam weiter für ein einigeres Europa eintreten. Das schulden wir den Generationen vor und nach uns. Das schulden wir Deutschland und Frankreich.“

Dipl.-Journalist
Hellweger Anzeiger  vom 3. Oktober 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 19. September 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 11. September 2017  

 

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Hellweger Anzeiger  vom 10. September 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 8. September 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 1. September 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 28. August 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 23. August 2017  

 

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Hellweger Anzeiger  vom 16. August 2017  

 

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Hellweger Anzeiger  vom 1. August 2017  
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Hellweger Anzeiger  vom 19. Juli 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 21. Juni 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 21. Juni 2017  

 

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Hellweger Anzeiger  vom 20. Mai 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 8. Mai 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 30. April 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 27. April 2017  

 

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Hellweger Anzeiger  vom 22. April 2017  

 

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Hellweger Anzeiger  vom 30. März 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 25. März 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 25. Februar 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 22. Februar 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 10. Februar 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 10. Februar 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 24.Januar 2017  
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Hellweger Anzeiger  vom 18.Januar 2017  

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Hellweger Anzeiger  vom 28. Dezember 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 23. Dezember 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 16. Dezember 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 7. Dezember 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 21. November 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 5.November 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 5. November 2016 
Das Interview des Hellweger Anzeigers vermittelte unser Freundeskreis.

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La Pépêche, Louviers, vom 28. Oktober 2016 

Dépêche du Vendredi 28 Octobre 2016

Hellweger Anzeiger  vom 25. Oktober 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 25. Oktober 2016 
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Hellweger Anzeiger  vom 21. Oktober 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 21. Oktober 2016 
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Hellweger Anzeiger  vom 20. Oktober 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 18. Oktober 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 11. Oktober 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 22. September 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 16. September 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 11. Juli 2016 

 

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Hellweger Anzeiger vom 2. Juli 2016 

 

 

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La Dépêche Louviers vom 29. April 2016 

TOURDION-Dépêche 29.4.2016

Hellweger Anzeiger  vom 28. April 2016 

 

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La Dépêche Louviers (Titelblatt) vom 29. April 2016 

 

LA DEPECHE DU  28 04 2016 Titel

PARIS NORMANDIE Ausgabe Louviers  vom 26. April 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 25. April 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 23. April 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 20. April 2016 
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Hellweger Anzeiger  vom 19. April 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 13. April 2016 

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Paris Normandie Ausgabe Louviers vom 12. April 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 12. April 2016 
Bürgermeisterin besucht Louviers

Die Chemie stimmt

11.04.2016
Die Chemie stimmt

Mit vielen Eindrücken, noch mehr Ideen und einer Verabredung zum Würstchengrillen ging am Sonntag der Antrittsbesuch von Bürgermeisterin Ulrike Drossel in der französischen Partnerstadt Louviers zu Ende.

Wie berichtet war die Holzwickeder Bürgermeisterin von Freitag bis Sonntag in der Partnerstadt zu Gast. Begleitet wurde sie von Antje König-Krämer, bei der Verwaltung zuständig für die Städtepartnerschaften, sowie Ute und Jochen Hake vom Freundeskreis Holzwickede-Louviers. Neben zwei Übersetzern waren es auch die Hakes, die die Stadtspitzen beim gemeinsamen Gespräch dolmetschten.

Die erste Überraschung erlebte Drossel gleich zur Begrüßung. „Da wir ja die Gäste waren, haben wir natürlich ein Gastgeschenk mitgebracht. Wir hatten aber nicht erwartet, auch selbst eines zu bekommen“, berichtete Drossel am Montag im Gespräch mit unserer Zeitung. Louviers‘ Bürgermeister Francois-Xavier Priollaud, der seit zwei Jahren im Amt ist, überreichte Drossel ein Aquarell eines Louvierser Künstlers mit dem alten Ortskern der Stadt als Motiv. Drossel revanchierte sich mit einem Präsentkorb und vielen ruhrgebietstypischen Spezialitäten.

Drossel und Priollaud ließen in der Folge keine Zeit liegen und absolvierten ein strammes, aber sehr informatives Programm, das die Louvierser Stadtspitze unter das Motto gestellt hatte: „Wie fühlt sich Louviers an?“. So besuchte man gemeinsam die Innenstadt und den Wochenmarkt und traf sich mit regionalen Einzelhändlern. „In Louviers ist derzeit eine Teilüberdachung des Wochenmarktes angedacht“, wusste Drossel zu berichten und ließ erkennen, dass dies eine durchaus sympathische Überlegung auch für die Emschergemeinde wäre.

Ebenfalls auf dem Programm stand der Besuch in einem Kunstmuseum sowie in einer großen, erst vor zwei Jahren fertiggestellten Schwimmhalle, die von einem privaten Träger betrieben wird. Durch kommunale Gelder werden wiederum die große Bibliothek und die ebenfalls enorme Musikschule der Stadt mit 30 Proberäumen getragen, die beide besondere Eindrücke hinterließen.

Vor allem in den Gesprächen am Abend stand dann aber ein besonderer Punkt im Fokus: Wie geht es mit der Partnerschaft weiter, was können die Kommunen zusammen tun? Laut Drossel sollen zum Einen die Schüleraustausche noch weiter gefördert werden. Sie selbst will sich zudem dafür einsetzen, dass auch die ehemals beliebten Dreier-Austausche mit den britischen Partnerstädten wieder ins Laufen kommen. Hier soll der Deutsch-Britische Club Holzwickede eine entscheidende Rolle spiele.

„Zudem möchten wir mehr junge Leute für das große Projekt Europa begeistern“, erklärt Drossel. Dies soll zum Beispiel durch den Austausch von Auszubildenden gelingen. Die beiden Verwaltungen sollen dabei den Anfang machen und selbst Auszubildende zu Besuchen in die Partnerstadt schicken.

Das große Jubiläum 2017 stand natürlich ebenfalls im Raum, hier laufen die Vorbereitungen bereits seit Längerem. Zuvor freut sich Drossel aber darauf, ihren Amtskollegen noch einmal außerhalb der Formalien begrüßen zu können: Im November wollen beide beim Holzwickeder Weihnachtsmarkt Würstchen für die Bürger grillen.

 
Hellweger Anzeiger  vom 9. April 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 6. April 2016 
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Hellweger Anzeiger  vom 5. April 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 16. März 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 9. März 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 7. März 2016 

 

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Hellweger Anzeiger  vom 25. Februar 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 12. Februar 2016 

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Hellweger Anzeiger  vom 4. Februar 2016 

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Kommentar im Hellweger Anzeiger  vom 4. Februar 2016 

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  Hellweger Anzeiger  vom 2. Februar 2016 

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  Hellweger Anzeiger  vom 26. Januar 2016 

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Sonntagsausgabe digital Hellweger Anzeiger  vom 20. Dezember 2015 
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Hellweger Anzeiger  vom 19. Dezember 2015 

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MAG #3

Hellweger Anzeiger  vom 16. Dezember 2015 

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Hellweger Anzeiger  vom 15. Dezember 2015 

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Hellweger Anzeiger  vom 11. Dezember 2015 

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Hellweger Anzeiger  vom 16. November 2015 

„Sehr getroffenund sprachlos“

Fröndenberger Klaus Heimeshoff 16.11.2015

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Klaus Heimeshoff hat am Sonntag Kontakt zu den französischen Freunden aufgenommenArchiv

Fröndenberg. „Ich bin sehr getroffen, sehr sprachlos“, sagt der Fröndenberger Klaus Heimeshoff zwei Tage nach den verheerenden Anschlägen in Paris. Heimeshoff ist über den Freundeskreis Holzwickede-Louviers, aber auch über den Fröndenberger Freundeskreises Bruay-la-Buissière mit Frankreich eng verbunden. Erst im April besuchte der Fröndenberger die französischen Freunde zum Volkslauf in Bruay, im Mai ging es zum gemeinsam Singen von Chantons nach Louviers. Von beiden Städten sei Paris gerade einmal eine Autostunde entfernt. „Unvorstellbar, wie schrecklich Menschen sein können“, sagt er. Die Ereignisse gingen ihm so nahe, dass sich der Fröndenberger erst am Sonntagabend in der Lage sah, per E-Mail Kontakt zu den lieben französischen Freunden aufzunehmen, um ihnen seine Verbundenheit auszudrücken.

Das Wochenende habe er die Nachrichten aus Frankreich verfolgt, zuletzt die Ansprache von Bundespräsident Gauck. „Da wird man ganz weich, die Augen werden feucht, das ist alles ganz furchtbar“, sagt der 72-Jährige. „Meine Gedenken sind ganz bei den Franzosen, ich trauere sehr mit ihnen“, sagt Heimeshoff im Gespräch mit unserer Zeitung – immer noch sichtlich getroffen von den furchtbaren Gewalttaten. jef

Geschehnisse haben Spuren hinterlassen

Jochen und Felix Lennart Hake aus Holzwickede erleben die schweren Stunden unweit von Paris in Louviers 16.11.2015

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Felix Lennart Hake studiert zurzeit in Paris. Zum Zeitpunkt der Anschläge befand er sich im Zug auf dem Weg in Holzwickedes Partnerstadt Louviers. Archiv

Von Yvonne Schütze-Fürst und Julia Bauer

Louviers/Holzwickede. Per SMS hat Felix Lennart Hake von den Attentaten in Paris erfahren. Der Holzwickeder studiert in Paris, sitzt aber am Freitagabend im Zug, reist zu seinem Vater Jochen Hake, dem Vorsitzenden der deutsch-französischen Gesellschaft Holzwickede. Der besucht zu diesem Zeitpunkt Louviers, die Partnerstadt der Emschergemeinde. Schnell schickt Felix Lennart auch eine SMS an den Vater, berichtet, dass es ihm gut geht. Per Smartphone bleibt er in Verbindung mit seinen Mitstudenten, tauscht sich aus. Und so erfährt er auch, dass ein entfernter Bekannter in dem Club Bataclan war, in dem es zu der Schießerei kam.

Sohn und Vater Hake bleiben bis zum Sonntagnachmittag in Louviers, der Partnerstadt von Holzwickede, die nur rund eine Stunde von Paris entfernt ist. Dort ist die Stimmung wie fast überall sonst in Frankreich gedrückt. Am Samstagabend sollte dort eigentlich ein fröhliches und mittlerweile schon traditionelles Sauerkraut-Essen stattfinden. „Es war lange nicht klar, ob diese Veranstaltung überhaupt stattfinden kann“, sagte Jochen Hake. Denn in Paris und in der Umgebung sind alle Versammlungen verboten.

Dennoch fanden die Organisatoren einen Weg. Doch statt des fröhlichen Festes mit Musik und Tanz wurde es zu einem Abendessen mit ernsten Gesprächen. „Mindestens jedes zweite Gespräch dreht sich derzeit um Paris“, so Jochen Hake.

Er ist sicher, dass die Geschehnisse Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. „Genau das ist es ja, was die Terroristen wollen, Sie wollen das öffentliche Leben lahmlegen“, ist er sich sicher. Der Holzwickeder Verein will sich davon aber nicht einschüchtern lassen und veranstaltet am heutigen Montagabend wie geplant einen Filmabend.

Auf öffentlichen Plätzen herrscht am Samstag in Louviers nicht so ein geschäftiges Treiben wie sonst. Der Wochenmarkt ist nur spärlich besucht. Und in vielen Gesprächen, die Jochen Hake führt, wird deutlich, dass die Menschen davon ausgehen, dass der Termin, die Uhrzeit und auch die Orte genau aufeinander abgestimmt waren. „Viele gehen davon aus, dass das Ganze bewusst in die Zivilgesellschaft getragen wurde“, sagte Hake.

In Rücksprache mit Holzwickedes Bürgermeisterin Ulrike Drossel hat sich Jochen Hake am Wochenende in Louviers auch in das Kondolenzbuch eingetragen und sich dort natürlich auch stellvertretend für die deutsch-französischen Gesellschaft Holzwickede verewigt.

Felix Lennart Hake hat am Wochenende bange Stunden erlebt, für ihn steht aber fest: Er wird sein Studium in Paris weitermachen. Er will sich nicht einschüchtern lassen: „Paris ist und bleibt eine wunderschöne Stadt.“

Die Orte, an denen die Attentäter zuschlugen, kennt er sehr genau. Und wäre er nicht zum Vater nach Louviers gereist, dann hätte er vielleicht selbst in einem der Lokale gesessen, gegessen und sich mit Freunden ausgetauscht.

Gestern stieg Felix Lennart Hake wieder in den Zug, fuhr von Louviers zurück nach Paris und staunte bei seiner Ankunft über volle Züge, eine volle Metro, über Kinobesucher, die anstehen, um sich Karten zu kaufen. Doch er blickte auch auf Polizisten, auf Militär.

Die Normalität, so berichtete er in einem Telefonat mit der Redaktion, sei für ihn ein gutes Zeichen, zeige sie doch, dass man sich vom Terror nicht einschüchtern lasse. Der Unterricht an der Universität, so hat er erfahren, wird weitergehen.

Um 12 Uhr wird er heute einer der vielen sein, die an der Schweigeminute teilnehmen.

Hellweger Anzeiger  vom 9. November 2015 

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Hellweger Anzeiger  vom 7. November 2015 

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Hellweger Anzeiger  vom 27. Oktober 2015 

 

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Hellweger Anzeiger  vom 6. Oktober 2015 

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Hellweger Anzeiger  vom 6. Oktober 2015 

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Hellweger Anzeiger  vom 28. September 2015 

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Hellweger Anzeiger  vom 27. April 2015 

 

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Hellweger Anzeiger – Sonntagszeitung – vom 26. April 2015 

 

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Hellweger Anzeiger vom 22. April 2015 Seite Politik

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Hellweger Anzeiger vom 22. April 2015

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Hellweger Anzeiger vom 30. März 2015

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Hellweger Anzeiger vom 6. Februar 2015

 

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Hellweger Anzeiger vom 2. Februar 2015

 

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Hellweger Anzeiger vom 30. Januar 2015

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Hellweger Anzeiger vom 23. Januar 2015

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Hellweger Anzeiger vom 06. Januar 2015

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HA 8.7.14 Foto

HA 8.7.14

HA 2.7.2014

HA 18.6.14

HA 14.6.14 Foto

 

HA 14.6.14 Text

HA 2.6.2014

HA 29.5.14

HA 26.5.2014

 

 

 

HA 24.5.2014

 

HA 20.5.14

HA 9.5.2014

HA 7.5.2014 2

 

HA 19.4.2014

HA 1.4.2014

HA 8.3.2014

HA 22.2.14

HA 14.2.2014

 

HA 13.2.14 Foto

HA 13.2.14

HA 8.2.2014

HA 31.1.2014 Lesewettbewerb

HA 31.1.2014 Stock Ausst

HA 28.1.2014 Courage

HA 28.1.2014 Chantons  Bild

 

HA 28.1.2014 Chantons

 

HA 21.1.2014

HA 19.1.14 Bild FRKR

HA 19.1.14 FRKR

HA 18.1.14 Bild

HA 18.1.14

HA 11.1.14

 

HA 7.1.2014

HA 21.12.2014 Titel

HA 21.12.2014 Foto

HA 21.12.2014

HA 7.12.13

HA 5.12.13

HA 6.12.2013 II

 

HA Seferian Bild u Unterzeile 16.11.

HA Seferian Artikel 16.11.

 

HA Piaf Abend 14.11.13

Gruppenbild_DFG13_3 II

 

HA 30.10.2013

Marathon Text HA 24.10.13

Marathon Bild HA 24.10.13

DLRG Louviers 2013

DLRG Louviers 2013 Foto

Hellweger Anzeiger vom 17. Oktober 2013

CSG in Louviers 2013

Hellweger Anzeiger vom 18. Oktober 2013

HA 18.10.2013

 

Hellweger Anzeiger vom 12. Oktober 2013

Espenschied FOTOEspenschied Text

Hellweger Anzeiger vom 30. September 2013

Französisches Orgelkonzert

 

Hellweger Anzeiger vom 27. September 2013

Ansturm auf Louviers

 

Hellweger Anzeiger vom 17. September 2013

HA 17.9.2013

 

Hellweger Anzeiger vom 30. August 2013

HA test

 

Hellweger Anzeiger vom 27. August 2013

HA test 2

 

Hellweger Anzeiger vom 27. August 2013

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