• +49 (0) 2301 912830
  •        
  • info@hallo-salut.de

Kongress 2012 in Nancy: Freundeskreis – Programmangebot gilt als mustergültig

kongress-nancy_krampkarrenbauerkongress_nancy_28-09-12_0011kongress_nancy_28-09-12_0016kongress_nancy_28-09-12_0019kongress_nancy_28-09-12_0035

Das Jahr 2012 hat noch das letzte Viertel vor sich – für die Vertreter unseres Vereins, die sich am Wochenende im französischen Nancy aufhielten, drehte sich aber jetzt  fast alles schon um 2013. Für die deutsch-französischen Gesellschaften, die sich in Lothringen für drei Tage zum Bundeskongress trafen, steht das Jahr 2013 nämlich unter einem besonderen Zeichen: es jährt sich dann die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages, der die deutsch-französische Freundschaft besiegelte, zum 50. Mal. Das war auch Anlass für die deutsche Botschafterin in Paris, Dr. Susanne Wasum-Rainer, bei der Eröffnung des Kongresses am 28.9. auf die Bedeutung hinzuweisen, die auch die Bundesregierung diesem Ereignis beimisst. Dementsprechend wird es  auf Bundesebene verschiedene Veran-staltungen und Treffen geben, diesen Geburtstag feierlich zu begehen. Aber auch in Holzwickede wird sich dies niederschlagen, da waren sich die Vertreter unseres Vorstandes einig. Neben dem Vorsitzenden Jochen Hake nahmen stellv. Vorsitzende Ulla Pardemann,  Geschäftsführerin Ute Hake und Vorstandsmitglied Elisabeth Koke am Kongress teil. Die Emschergemeinde nimmt auf der Ebene der Bundesvereinigung inzwischen sowieso eine besondere Rolle ein:  das Programm des Holzwickeder Freundeskreises gilt als Paradebeispiel und ist exemplarisch für ein breit gefächertes und in viele Richtungen gehendes Angebot deutsch-französischer Gesellschaften. So fanden die Holzwickeder Aktivitäten Erwähnung bei der Podiumsdiskussion im Rathaus von Nancy. Interessenten aus Hessen haben sich bereits für einen Besuch in Holzwickede zum Gedankenaustausch angekündigt. Was die Aktivitäten in 2013 anlangt,  ist auch schon  sicher, dass Prof. Frank Baasner vom Ludwigshafener Frankreichinstitut einen Vortrags- und Diskussionsabend zur aktuellen Situation der wechselseitigen Beziehungen bestreiten wird (6. Februar 2013).  Und mit dem Journalisten Ingo Espenschied und einer von ihm entwickelten Doku-Präsentation wollen wir etwas ganz Besonderes in die Emschergemeinde bringen: eine Multimediaschau über die letzten fünfzig Jahre zwischen Deutschland und Frankreich – flott und informativ für alle Altersschichten gestaltet (voraussichtlich Oktober 2013). Das soll aber nicht alles sein: die Überlegungen des Vorstandes gehen in Richtung einer Reihe von Veranstaltungen, die sich über das ganze Jubiläumsjahr verteilen werden. Mut bekamen unsere Kongressteilnehmer auch von führenden Politikern zugesprochen: Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes und Bevollmächtigte der Bundesregierung für deutsch-französische Kulturbeziehungen, ermutigte in ihrer Schlussrede am Sonntagmorgen die Aktivisten der deutsch-französischen Bewegung, auch nach den langen Jahren ihrer Bemühungen um die Völkerverständigung nicht in ihrem Engagement nachzulassen, sondern das wechselseitige Verständnis auf noch breitere Basis zu stellen. Unsere Vorstandsvertreter kehrten  in der Überzeugung zurück, dass diese ermutigenden Worte nicht ungehört geblieben sind.