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Ein Werk für die deutsch-französische Beziehung

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Holzwickede erfuhr einen neuen kulturellen Höhepunkt zu Anfang dieses Jahres. Erstmals richtete der Freundeskreis Holzwickede-Louviers e.V. Französische Kulturtage in der Emschergemeinde aus. Und mehr als 1.100 Besucher kamen, auch über die Ortsgrenzen hinweg, zu den vielfältigen Angeboten, die innerhalb von 11 Tagen angeboten wurden. Lesungen von Literatur und Märchen, Ausstellungsfahrten nach Wuppertal und Duisburg, Dia-Abende über die Normandie oder in französischer Sprache über Pariser Literaturcafés – der Angebotsreigen konnte sich sehen lassen und viel Lob zu Umfang und Qualität wurde dem Organisationsteam des Freundeskreises zuteil. Erstmals führte das Clara-Schumann-Gymnasium einen Vorlesewettbewerb in französisch durch: die Auswahlrunde fiel in die Französischen Kulturtage und die Gewinner wurden mit Buchgutscheinen und CDs belohnt. Höhepunkte der Kulturtage waren sicherlich die musikalischen Akzente, die vom Freundeskreis gesetzt wurden. Cathérine Le Ray lud am ersten Sonntag der Reihe zum Konzert über die Chanson-Ikone Barbara in die Rausinger Halle ein – ein höchst stimmungsvolles und gut besuchtes Konzert war den Zuhörern sicher. Und auch das Abschlusskonzert in Opherdicke mit Uli Bär und Felix Krampen vereinte 80 Musikinteressierte bei Kontrabass und Gitarre zum Thema „Hommage an die Musikmetropole Paris“. Dass im übrigen der Kabarettabend mit dem aus dem Fernsehen bekannten Franzosen Alfons, alias Emmanuel Peterfalvi, viele anlocken würden, waren der Gemeinde Holzwickede, die an diesem Abend Mitveranstalter war, und dem Freundeskreis wohl bewusst. Mit einem Ausverkauf der Karten noch vor Weihnachten hatte aber wohl niemand gerechnet. Das Forum bog sich teilweise vor Lachen angesichts des Spiegels, den der charmante Franzose dem Holzwickeder Publikum vorhielt. – Eine Wiederholung dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe, so Jochen Hake, vom Freundeskreis, werde es sicherlich geben, nicht aber in ein oder zwei Jahren: „Die Idee darf sich nicht abnutzen und wir müssen es jeweils als Ehrenamtliche stemmen – da ist erst einmal eine Verschnaufpause angesagt.“  So zeigte sich auch Gereon Fritz, Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutsch-Französischen Gesellschaften, am Eröffnungsabend in der Rausinger Halle beeindruckt: „Machen Sie weiter so in Holzwickede, Sie alle sind mit Ihren Aktivitäten die Basis unserer deutsch-französischen Freundschaft.“