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Bundespräsident Gauck auf dem VDFG-Kongress in Bonn

Als Eröffnungsveranstaltung des diesjährigen deutsch-französischen Kongresses der VDFG in Bonn bot sich ein beeindruckender Festakt am 12.9.2013 im alten Bonner Plenarsaal dar: vor rund 800 geladenen Gästen, gemeinsam mit den Kongressisten des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE), der zeitgleich einen Kongress der Kommunen im Haus der Geschichte abhielt, sprach Bundespräsident Joachim Gauck von einer unverzichtbaren Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich, die auch nach 50 Jahren ihres Bestehens nichts von ihrer Bedeutung verloren habe. Und der erste Mann im Staate richtete ein ausdrückliches “Danke!” an alle Ehrenamtlichen, die seit rund fünf Jahrzehnten den Elysée-Vertrag als Freundschaftsvertrag mit Leben erfüllen und ein Netzwerk geschaffen haben, wovon Politik, Gesellschaft und Jugend profitieren. Unter den zahlreichen Gästen war auch unser Verein mit den Vorstandsmitgliedern Ute Hake, Elisabeth Koke, Ulla Pardemann und Jochen Hake vertreten. Überhaupt war die politische Prominenz zahlreich an dem Kongresswochenende in Bonn vertreten: auch Frankreichs früherer Außenminister Alain Juppé richtete sich mit einer bemerkenswerten offenen und aufmunternden Rede an die Zuhörerschaft.  NRW-Europaministerin Angelica Schwall-Düren überzeugte am Sonntagvormittag mit ihrer Festrede auf der Abschlußveranstaltung in den Räumen der Friedrich-Wilhelms-Universität mit durchaus kritischen Tönen. Ein bloßes “Weiter so!” könne nicht die Handlungsempfehlung für die Zukunft sein, dessen ungeachtet dürfe man positiv-optimistisch auf die Zukunft der deutsch-französischen Beziehungen schauen. Sie griff damit auch die selbstkritischen Töne auf, die in verschiedenen Arbeitsgruppen der Kongreßteilnehmer auftauchten: Jugendliche anders, nämlich anhand der modernen Kommunikationstechniken und eher projektbezogen, anzusprechen sei wohl das Mittel der Wahl, jüngere Leute in die Partnerschaftsarbeit einzubinden. Näheres zum Kongress finden Sie sowohl auf der Website der Bundesvereinigung (www.vdfg.de) wie auch auf der Seite des Bundespräsidialamtes (www.bundespraesident.de). Lesen Sie hierzu auch den Bericht im Hellweger Anzeiger vom 17.9.2013 auf unserer Seite “Pressespiegel”.